Verein für Naturkunde Lüchow e.V.
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11.11.2022 Entkusselungsaktion

Unsere diesjährige Entkusselungsaktion in der Nemitzer Heide fand am 11. November mit der Grundschule Lüchow statt. 85 Schülerinnen und Schüler entfernten unter Anleitung von Mitarbeitern des Naturparks Elbhöhen-Wendland und Aufsicht von 5 Lehrerinnen aufwachsende Kiefern von den sandigen Heideflächen. Der Naturpark hat – im Rahmen seiner jährlichen Naturparktage – für die Aktion zwei Busse für die Fahrt von der Grundschule zum Einsatzort und zurück organisiert. Die erste Vorsitzende Dr. Petra Dittberner begrüßte die fleißigen Helferinnen und Helfer vor Ort und gab eine kurze Einführung in die Thematik. Entkusseln bedeutet „Kiefern zupfen“ – damit auf den Flächen der Nemitzer Heide kein Kiefernwald aufwächst, sondern die wichtigen Lebensräume „Sandtrockenrasen und offene Binnendünen“ erhalten bleiben. Sie sind ein Dorado für Insekten. Und diese sind unverzichtbare Nahrungsquellen für Spinnen, Vögel und Reptilien.

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16.07.2022 Tümpeltour am Baggersee

Weiher, Teiche und Seen sind Dauergewässer, sie bestehen permanent und unterscheiden sich in der Wassertiefe. Tümpel sind temporäre oder periodische Gewässer, d. h. sie fallen in gewissen zeitlichen Abständen trocken. Das vom Verein für Naturkunde angelegte Flachgewässer (Tümpel) haben wir mit dem gegenüber liegenden Baggersee verglichen.

Die gefangenen Tiere wurden in Aquarien, Becherlupen und mit dem Stereomikroskop beobachtet und mit Hilfe eines Biologen näher erklärt.

Die Veranstaltung wurde vom Verein für Naturkunde mit Unterstützung des Sportfischerverein Lüchow durchgeführt. Weitere Informationen unter: Sportfischerverein Lüchow

09.07.2022 – Stadtfest in Lüchow

Am 09.07.2022 präsentierte sich unser Verein auf dem Stadtfest in Lüchow. Dabei stellten wir unsere Vereinsarbeit, Veranstaltungen und Projekte vor.

Informationen und Neuigkeiten über die Natur und über die Arbeit des Vereins für Naturkunde

Projekt: Transformatorenhäuser werden zu „Eulentürmen“
Finanzielle Förderung – 2.500 Euro über ideenfutter.de

Nicht mehr genutzte Transformatorengebäude werden meist rückgebaut. Sie können aber auch zu Hotspots des Vogellebens werden, wenn im oberen Stockwerk Einflugmöglichkeiten und Nistkästen für Eulen und/oder Falken geschaffen werden. An den Außenwänden lassen sich verschiedene zusätzliche Nistkästen und Insektenhotels anbringen. Die geschützte Lage verhindert die Prädation durch Beutegreifer. Informationstafeln unterrichten Besucher und Schulklassen.

Bereits vor drei Jahren umgebaute Transformatoren waren sehr erfolgreich, denn sie wurden von den genannten Vogelarten sofort bezogen

In diesem Jahr stehen drei weitere nicht mehr genutzte Transformatorenhäuser vor dem Abriss. Dank einer finanziellen Förderung von 2.500 Euro durch die Eversfrank Gruppe, die im Rahmen ihres Wettbewerbs „Ideenfutter“ unser Projekt auserkoren hat, können diese nun ebenfalls zu „Eulentürmen“ umgebaut werden.